Nach langer Zeit melde ich mich heute endlich wieder zurück. Los geht es mit einem leckeren frischen Bauernbrot. Natürlich selbst gebacken. Hier gehts direkt zum Rezept.

Zeit zum Nachzudenken und längst vergessene Dinge wieder zu machen

Was habt ihr euch vorgenommen? Damit meine ich noch nicht einmal die Vorsätze, die man sich ja für ein neues Jahr so gerne setzt. Der Lockdown hat uns fest im Griff und hat zumindest mich sehr ans Haus gebunden. Höchste Zeit, sich Gedanken zu machen.

Ich möchte hier auf jeden Fall wieder mehr schreiben, neue Rezepte ausprobieren und einfach Dinge tun, die mir Spaß machen. Das ist in den letzten Jahren bei mir echt auf der Strecke geblieben.

Ich bin wieder im Backfieber

Bis vor ein paar Jahren habe ich zum Beispiel regelmäßig Brot selber gebacken. Erst jetzt merke ich, wie sehr der sonstige normale Alltag mein Leben beherrscht und wie viele Dinge ich dadurch irgendwann aufgegeben habe. Nun, das wird sich jetzt in Zukunft wieder ändern.

Gestern hat mich das Brotbackfieber wieder gepackt. Ganz spontan habe ich meine Rezepte durchforstet und mein altes Rezept für ein einfaches Bauernbrot rausgekramt. Wie gut, dass es nur wenige Zutaten hat, die ich eigentlich immer im Haus habe: Hefe, verschiedene Mehle, Salz, Zucker und natürlich Wasser.

Ihr benötigt folgende Zutaten

  • 400 g Weizenmehl Typ 550
  • 200 g Roggenmehl Typ 1150
  • 100 g Dinkelmehl Typ 630
  • 50 g Weizenmehl Typ 1050
  • 520 ml Wasser
  • 1/2 Hefewürfel (Optional 1 Packung Trockenhefe)
  • 3 TL Salz
  • 1 TL Zucker
Die Grundlage für jedes Brot: Hefe und Mehl

Nun geht es an die Zubereitung

Zuerst mischt ihr den Teig mit dem warmen Wasser. Ich greife hier gerne auf meinen Monsiuer Cuisine zurück. Wer also im Besitz einer Küchenmaschine mit Kochfunktion ist, füllt das Wasser in den Behälter und mischt es mit der Hefe auf Stufe 3 bei 37 Grad.

Danach gebt ihr die restlichen Zutaten hinzu und knetet sie zu einem gemscheidigen Teig. Ich nutze auch hier wieder den Monsiuer Cuisine. Einfach 4 Minuten das Teigprogramm laufen lassen.

Grundsätzlich bin ich ein Fan davon, Teige mithilfe einer guten Küchenmaschine zu kneten. Würde ich den Teig des Bauernbrotes mit der Hand kneten, bräuchte ich dazu locker 45 Minuten. Da vergeht einem doch schnell die Lust und vermutlich würde mich sogar noch eher die Kraft verlassen.

Den fertigen Teig lege ich dann in den UltraPro von Tupper, da ich ihn später auch direkt darin backe. Ihr könnt natürlich auch einen Römertopf oder ähnliches nutzen. Wichtig ist, dass der Behälter einen Deckel hat. Den UltraPro bemehle ich kurz und lasse den Teig mit geschlossenem Deckel eine Stunde ruhen.

Zum Schluss wird der Behälter gefettet, der Teig nochmals gut durchgeknetet und in Form eines Brotlaibes gebracht. Zurück in den Behälter, Deckel drauf und in den kalten Backofen. Heizt den Backofen auf 240 Grad (Ober/Unterhitze) auf. Nach ungefähr 50 Minuten Backzeit entfernt ihr den Deckel und backt das Brot noch weitere 10 Minuten. Ihr werdet sehen, euer Bauernbrot bekommt dadurch eine richtig schöne Farbe und eine krosse Rinde.

Zu guter letzt lasst ihr das Brot auf einem Kuchengitter auskühlen. Wir essen es gerne, wenn es noch warm ist. Probiert es mal mit selbstgemachter Kräuterbutter oder einfach nur mit Butter und Salzflocken. Saulecker und das Brot geht hier im wahrsten Sinne des Wortes immer weg wie warme Semmeln.

Habt ihr das Rezpet ausprobiert? Wie fandet ihr es?

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