Nachdem wir hier am Niederrhein auch tatsächlich einmal eine Woche tiefsten Winter und für unsere Verhältnisse super viel Schnee hatten, zog auch direkt im Anschluss der (Vor)Frühling hier ein. Ganz klar, in den letzten Tagen wurde gegrillt, was das Zeug hält.

Von leckeren Rezepten und Dinge, die die Essensplanung manchmal erschweren

Okay, das war zugebenermaßen trotz der vielen leckeren Beilagen doch etwas viel Fleischgenuss. Eigentlich überlege ich mir ja immer Essenspläne, die ausgewogen sind. Bei rein vegetarischen Rezepten stoße ich hier bei meinem Männerhaushalt aber noch oft auf Protest, was die Planung manchmal etwas schwierig gestaltet.

Deswegen frage ich oft im Freundes- und Bekanntenkreis nach oder durchforste diverse Kochforen. Dabei finde ich meistens ganz viele tolle vegetarische Rezepte. Leider muss ich die dann gedanklich aber immer direkt streichen, da ich genau weiß, dass irgendjemand hier das nicht mag. Wer kennt das nicht auch? Falls ihr Tipps habt, hinterlasst sie mir doch bitte in einem Kommentar.

Ein absolutes Soulfood: Spätzle-Lauch-Auflauf

Zuletzt habe ich unter einem meiner Posts auf Instagram einen echt tollen Tipp bekommen: Spätzle-Lauch-Auflauf. Hört sich doch echt lecker an, oder? Ohne jetzt ein Rezept zu haben, habe ich mir einfach überlegt, wie ich den Auflauf selbst kreiere. Das hat zumindest den Vorteil, dass ich nicht sofort aufgebe, wenn ich bei vorgegebenen Zutaten das Rezept direkt wieder verwerfen muss, weil da was drin ist, was hier auf Protest stößt.

Okay, Lauch ist vielleicht auch ein wenig kritisch. Aber immerhinn essen hier alle eine Käse-Lauch-Suppe, dann kann ich mich doch auch an einen Auflauf wagen, oder? Da gehört ja dann auch eine gute Portion Käse dazu. Außerdem mögen fast alle Käse-Spätzle. Die Chancen stehen somit nicht allzu schlecht, dass der Spätzle-Lauch-Auflauf auch gut ankommt.

Da ich ja auch gerne nach einfachen und schnellen Soulfood-Rezepten suche, habe ich mir überlegt, wie man den Spätzle-Lauch-Auflauf mit möglichst wenigen Zutaten schnell hinbekommen kann. Eine große Zeitersparnis hat man, wenn man frische Spätzle aus dem Kühlregal nimmt. Dann fällt die Kochzeit schon einmal weg.

Für den Käse habe ich Bergkäse genommen, da der echt richtig würzig ist. Den Lauch habe ich also in kleine Ringe geschnitten und in einem Topf angebraten. Nach ungefähr fünf Minuten kam dann die Sahne und die Gewürze dazu. Hier kann man natürlich frei entscheiden, welche Gewürze man nimmt. Ich habe mich ganz klassisch für Salz, Pfeffer und Gemüsebrühe entschieden. Dann noch schnell die Spätzle dazu, alles in eine Auflaufform und ab in den Ofen.

Nach gut einer halben Stunde war mein Spätzle-Lauch-Auflauf fertig und alle waren auch total begeistert. Okay, Junior hat natürlich wieder kritisch gefragt, warum der Nudelauflauf dieses Mal anders ist, als sonst. Aber er hatˋs gegessen, also ein klares Erfolgserlebnis für mich.

Für diejenigen, die es noch ein wenig deftiger mögenund nicht zwingend ein vegetarisches Gericht haben möchten, habe ich noch eine zweite Variante im Rezept hinzugefügt. Wer probiert es mal aus? Über Feedback freue ich mich immer sehr.

2 Kommentare

  1. Klingt super lecker, liebe Kerstin! 😋 Uuund mit ein paar Ersatzprodukten kriegt man das dann sogar in vegan hin! Der Sohnemann sollte sich mal lieber freuen, dass seine Mama ihm so gute Sachen kocht. 😄

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