Endlich! Das Wetter wird langsam besser und es sieht doch tatsächlich nach Frühling aus. Mal ehrlich, die letzten Wochen erinnern uns doch eher an den launischen April als an den Frühlingsanfang, oder?

Sobald meine stets mit wachsamen Blick beobachtete Wetterapp Sonne anzeigt, überlege ich natürlich sofort, was es Leckeres vom Grill geben könnte. Spontan habe ich mich für morgen entschieden, mal wieder Pizza vom Grill zu machen. Pizza geht hier immer und da sie mit dem eigens hergestellten Pizzateig auch immer wie beim besten Italiener schmeckt, steigt hier mit den Temperaturen auch gleichzeitig das gute Launebarometer.

Der perfekte Pizzateig – ganz einfach selbst gemacht

Ich habe viel und lange ausprobiert, um den nun favorisierten Pizzateig zu kreieren. Mittlerweile bin ich auch fest davon überzeugt, dass das verwendete Mehl eine ganz entscheidende Rolle spielt. Deswegen nutzen wir hier nur noch Pizzamehl.

Für den ungeduldigen und hungrigen Leser gehts hier direkt zum Rezept.

Für gutes Gelingen sollte man auf jeden Fall auch Zeit einplanen. Die Gehzeit ist neben dem Mehl nämlich auch das A und O, wie ich finde. Da der Teig aber auch gut im Kühlschrank gelagert werden kann, mache ich ihn entweder schon am Vortag oder wenn ich Zeit habe, direkt am Vormittag. Das hängt dann aber auch immer davon ab, wann wir essen möchten. Da die Pizza für morgen Mittag geplant ist, werde ich den Teig also heute Abend schon vorbereiten.

Wenn ihr den Teig zubereitet habt, könnt ihr ihn portionieren. Daraus bekommt man sechs wirklich große Pizzen. Sollte der Teig noch kleben, einfach etwas Mehl dazu geben. Die einzelnen Portionen schön dünn ausrollen. Wer hat, kann auch ein rundes Pizzabrett nutzen, dann werden die Pizzen schön gleichmäßig groß. Aber Vorsicht: Das Brett muss wirklich richtig gut bemehlt sein, denn sonst bekommt man die Pizza nicht mehr vom Brett. Gebt also schon während des Ausrollens immer wieder Mehl unter den Teig.

Jeder wie er mag: Individueller Lieblingsbelag

Danach kann die Pizza nach Wunsch belegt werden: Pizzasauce, dann Käse und zum Schluss den Belag.

Geht es euch auch so, dass eure Ansprüche beim Kochen immer größer werden? Wenn ich bedenke, dass wir früher für Pizza am liebsten einen Fertigteig gekauft haben, kann ich heute nur mit dem Kopf schütteln. So etwas kommt mir hier definitiv nicht mehr ins Haus und auch Sachen wie die Tomatensauce mache ich inzwischen selber. Das lohnt sich auf jeden Fall, probiert es einfach mal aus. Ich garantiere aber ein gigantisches Geschmackserlebnis. Wir bestellen definitv nur noch selten Pizza, da wir oftmals vom Geschmack eher enttäuscht sind. Übrigens kann man den Teig auch einfrieren. Dem spontanen Pizzaessen steht dann auch nichts im Weg.

Fertige Pizza vom Grill

Das Rezept für meinen Pizzateig findet ihr hier. Viel Spaß und guten Appetit!

Habt ihr das Rezept ausprobiert? Erzählt doch gerne, wie es euch geschmeckt hat oder ob ihr noch etwas verändert habt und schreibt es in die Kommentare.

8 Kommentare

      1. Oh toll Kerstin, deine Männer kriegen immer leckere Sachen! 😍 Also ich kaufe schon noch manchmal den fertigen Teig, aber das ist natürlich kein Vergleich 😄

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